„Die Parteibuchstrategen der SPD haben gesiegt und damit die Chance für einen wirklichen Neuanfang in Wilhelmshaven versiebt“, kommentierte FDP-Kreisvorsitzender Dr. Michael von Teichman die Nachricht des SPD-Vorstandes auf einen gemeinsamen Kandidaten aller größeren Parteien für die Position des Oberbürgermeisters zu verzichten.
„Die Probleme von Wilhelmshaven sind enorm. Finanzielle Schieflage, hohe Sozialkosten, enorme Arbeitslosigkeit, schwache Wirtschaft: das alles scheint die SPD nicht zu bewegen, von ihrer rein auf das Parteibuch fixierten Haltung abzugehen und endlich einmal parteiübergreifend nach einer Persönlichkeit zu suchen, die uns voranbringt.“
Die FDP habe seit mehr als einem Jahr auf die großen Parteien einzuwirken versucht, die Stadt und die Sorgen und Probleme der Bürger in den Mittelpunkt aller Überlegungen für einen neuen Rathauschef zu stellen. „Die SPD zeigte sich hier träge, durch ihre innere Zerrissenheit unflexibel und am Ende durch eine schwache Führung nicht in der Lage über ihren Schatten zu springen“, so von Teichman weiter.