2010-05-15

FDP Wilhelmshaven

Forderungen von „Die Linke“ völlig unrealistisch

„Erneut tritt die Partei „Die Linke“ mit völlig überzogenen und unrealistischen Forderungen auf“, sagte Susanne Bauermeister, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP und Mitglied im Finanzausschuss zu den veröffentlichen Wünschen, im Bereich des ehemaligen Schlachthofes einen Bürgertreff einzurichten. „Eigentlich müsste jedem Ratsmitglied aber auch jedem Bürger die dramatische Lage der Wilhelmshavener Finanzen klar sein. Da ist es lächerlich, weitere Ausgaben für Projekte zu fordern, deren Notwendigkeit in keiner Weise erkennbar ist.“

Horst Radmer, Vorsitzender des Betriebsausschusses „Straße und Grün“ sah die Forderungen der Linken in Fedderwardergroden Verschönerungs- und Säuberungsmaßnahmen durchzuführen skeptisch: „Der Betrieb musste für dieses Jahr bereits einen Nachtragshaushalt beim Rat beantragen, um unabweisbare Maßnahmen durchzuführen. Wir sind am Limit, jede weitere Forderung ist reine Utopie“.

„Die Linke könnte sich doch mal dafür einsetzen, dass z.B. die nicht wenigen arbeitslosen Bürger und Hartz-IV-Empfänger in F’groden zu Besen, Schaufel, Fugenkratzer und Heckenschere greifen und ihren Bürgersinn beweisen. Vielleicht treten sie ja sogar dem Bürgerverein bei und unterstützen ihn in seinen Bestrebungen, F’groden liebens- und lebenswert zu erhalten. Ein ständiges Rufen nach Staat und Kommune ist zwar bei den Linken beliebt, in Zeitenwie diesen sollten gerade diejenigen, die vom Staat alimentiert werden ihre Bereitschaft zeigen, Gegenleistungen zu erbringen,“ ergänzte der Fraktionsvorsitzende Michael von Teichman.

Dr. Michael von Teichman