„Der Oberbürgermeister verliert zunehmend die Bodenhaftung", sagte Dr. Michael von Teichman zu den jüngsten Äußerungen Menzels, die Frauenunion solle ihre Veranstaltung zu Privatisierungsmöglichkeiten von Krankenhäusern absagen.
„Wie kann er sich anmaßen, diesbezüglich ein Denkverbot zu verhängen, das ist ein ungeheuerlicher Vorgang und zeigt, dass sein Demokratieverständnis mit zunehmender Amtsdauer gelitten hat,“ so von Teichman weiter. „Wir unterstützen die Frauenunion nachdrücklich und hoffen, dass Frau Biester sich von den unsachlichen Anwürfen des OB nicht verunsichern lässt.
Wenn Menzel an der Veranstaltung nicht teilnehmen wolle, so werde er sich wertvoller Informationen berauben, die der Weiterentwicklung der Kommune und des Krankenhauses im speziellen dienen könnten. „Man muss nicht bei jeder Gelegenheit seine Provinzialität hervorkehren, sondern sollte sich um die aktuellen Entwicklungen kümmern, in Deutschland gibt es jede Menge privat geführter Krankhäuser. Damit ist bisher nicht der Weltuntergang verbunden gewesen,“ führte der FDP-Kreisvorsitzende weiter aus.
„Anstatt sich auf Pressekonferenzen zu diesen Dingen zu äußern wäre es seine Aufgabe gewesen, sich um ein effektives „Winterkrisenmanagement“ zu kümmern. Es kann doch nicht sein, dass die Kinder tagelang nicht zu Schule gehen können und Märkte abgesagt werden müssen, nur weil die Stadt die vereisten Flächen nicht in den Griff bekommt. Hier haben der OB und seine Ämter total versagt.“