Im Angesicht der Forderungen der Gewerkschaft ver.di nach einer Gehaltserhöhung von 5% bei den Verhandlungen im Öffentlichen Dienst erwartet FDP-Kreisvorsitzender Dr. Michael von Teichman die sofortige Rückkehr zur Vernunft. „Die wirtschaftliche Lage lässt beim Öffentlichen Dienst nur eine Nullrunde zu. Viele Betriebe in Deutschland vereinbaren mit ihren Mitarbeitern entsprechendes, Betriebsräte verzichten auf die Erfüllung der Tarifverträge, nur im Öffentlichen Dienst meinen die Gewerkschaften, sich an keine ökonomische Vernunft halten zu müssen. Hier in Wilhelmshaven fordert die Verwaltung die Politik auf, saftige Steuererhöhungen bei den Bürgern durchzusetzen Wenn die Vorstellungen der Gewerkschaften umgesetzt werden, ist schon im Jahre 2010 die angedachte Erhöhung der Grund- und der Hundesteuer vollkommen aufgezehrt. Das heißt nichts anderes, als dass die Häuslebesitzer und die alten Damen mit ihren Vierbeinern die Zeche für diese unverschämte Forderung zahlen müssten. Und in vier Jahren wären die vorgesehenen Steuererhöhungen – einschließlich der Gewerbesteuer – vollkommen von den Lohnerhöhungen aufgezehrt, bzw. das Defizit um weitere 4 Millionen erhöht worden.“
Die Stadt solle ihren Einfluss beim Deutschen Städtetag – der dem Verhandlungsergebnis zustimmen müsse – geltend machen, um einen absolut harten Kurs bei den Tarifverhandlungen zu fahren, forderte von Teichman.