Prof. Dr. Joachim Kuropka schreibt in der Nordwest-Zeitung vom 13. April 1996: "Zu meinem Leserbrief vom 11. April ist ein nicht unwesentlicher Teil nachzutragen, der das angeblich von mir im kleinen Kreis benutzte Wort vom Hochschulrat als Kainsmal der Hochschule betrifft. Für den weniger theologisch Gebildeten: Ein Kainsmal trägt der Mörder, der seinen Bruder erschlagen hat. Das trifft nun nicht den zur Rede stehenden Sachverhalt (dass die Hochschule Vechta nicht volle Autonomie genießt), denn erstens lebt der Hochschulrat, zweitens verhält sich sein Vorsitzender wenig brüderlich, drittens bin ich zwar nicht Theologe, hatte aber für die falsche Anwendung dieser Begriffe zu guten Religionsunterricht. Im übrigen lege ich die Worte im - laut Koch - kleinen Kreis nicht auf die Goldwaage und fertige auch nachträglich keine Dossiers an, aus denen ich anschließend zitiere, wie [der Vorsitzende des Hochschulrates] Herr Koch in einem anderen Fall gegenüber den Dekanen. Wenn Herr Koch Empfindlichkeiten pflegt, sollte man erwarten, dass er selbst seine Worte wägt und nicht die Wissenschaftler der Universität nach Professoren und Negern (gemeint wissenschaftliche Mitarbeiter) unterscheidet, wie ebenfalls - im nicht so kleinen Kreis - geschehen."